Wirkung und Ziele der Massage

Auch unsere Lebensmittel sowie unsere Kleidung sind häufig mit z.T. schädlichen Zusatzstoffen versetzt, die unsere Gesundheit beeinträchtigen können. Die Strahlung der Sonne, die Grundlage Jeglichen Lebens auf unserem Planeten, kann wohl grundsätzlich sowohl Wohlstand als auch Verderben und Tod bringen, doch anthropogen verursachte Belastungen lassen die vor den schädlichen Strahlungsanteilen schützende Ozonschicht ausdünnen und verschieben so uralte gewachsende Gleichgewichtssysteme. Nun ist der Mensch als Objekt der Evolution an widrige Umweltbedingungen gewöhnt und kann i.d.R. mit Veränderungen fertig werden und sich sogar an diese anpassen.

Doch waren bisher Umweltveränderungen Sache der Natur selbst und nicht des Menschen mit seinen technischen Errungenschaften. Wie der Mensch mit seinen selbst verursachten Veränderungen fertig wird, wird die Zukunft zeigen. Der zunehmende Artenschwund auf unserer Erde als Folge der Naturzerstörung durch den Menschen gibt jedoch nicht allzu viel Anlass, optimistische Prognosen aufzustellen. Es wird daher zunehmend wichtig werden, dass man sich vor schädlichen Einflüssen schützt uns sich dieser so weit es geht entledigt, mit anderen Worten sich regelmäßig entgiftet und auffrischt.

Durch Massage wird die Haut gestärkt, gestrafft, besser durchblutet und genährt und somit stabilisiert und geschützt, so dass Giftstoffe nicht mehr so leicht in den Körper eindringen können. Zudem kann eine Massage helfen, Giftstoffe und Stoffwechselschlacken im Körper freizumachen und auszuscheiden. Die Haut mit ihrer ständigen Sekretion von Schweiß spielt bei der Aussscheidung von Stoffwechselprodukten und Giftstoffen eine wichtige Rolle.

Massage ist folglich nicht nur im engeren Sinne therapeutisch hilfreich, sondern sie kann auch eine wichtige Rolle spielen, um das innere Gleichgewicht der Körpersäfte und Energien zu regulieren und zu harmonisieren. Bei regelmäßiger Anwendung kann sie Vitalität und innere Stärke erzeugen, die Körper- und Geisteskraft stabilisieren wie auch die Willenskraft, die Ausdauer und die Selbstbeherrschung.

Selbstverständlich kann eine Massage nicht einen durch und durch ungesunden und schädlichen Lebensstil kompensieren. Der menschliche Körper braucht für sein Wohlbefinden mehr als eine tägliche Massage, so z.B. gesunde und ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf im Einklang mit dem Biorythmus, ausreichend Bewegung an der frischen Luft usw. Man kann es aber dem rechtschaffenden Büroangestellten nicht vorwerfen, dass er jeden Abend die Energie aufbringt oder die Lust verspürt sich noch einmal im Freien zu bewegen, zumal es vielleicht sogar schon seit mehr als einer Woche ununterbrochen regnet etc.

Massage ist hier einer der vielen mehr oder weniger passiven (oder besser "relaxten") Möglichkeiten, seine Gesundheit auf genießerische Weise und Ganz ohne Stress zu fördern. Das Reiben, Kneten und Drücken des Körpers, z.B. im Rahmen einer sanften, präzisen Ölmassage erzeugt Wärme, wirkt positiv auf das Bindegewebe, auf die Muskulatur und das Lymphsystem. Besonders in kalten Jahreszeiten gleicht die Massage den Kreislauf wohltuend aus und stimuliert das Immunsystem. Massagen, sei es, dass man sie in einer Praxis durchführt oder zu Hause, verbessern die Durchblutung des Körpers, so dass mehr Sauerstoff im Blut zierkulieren kann. Der Rückfluss des venösen Blutes kann angeregt werden und dadurch Kreislauf und Herztätigkeit erntlasten. Verspannungen in Muskeln, Sehnen und Blutgefäßen können gelöst werden, womit oft eine Schmerzlinderung einhergeht.

Die Massage ist darüber hinaus eine fühlbare Methode des Energieausgleichs, der oft so empfunden wird, dass Energieströme den Körper durchfließen. Eine gut ausgeführte Massage ermöglicht es, dass die massierte Person sich leicht, aktiv und voller Energie fühlt. Regelmäßige Massagen stärken die Bewusstheit für Körpersprache und Empfindungen, da die Aufmerksamkeit dabei nach innen gerichtet wird; sie können somit auch das Selbstbewusstsein stärken, die Widerstandskraft, die sexuelle Vitalität und Schönheit fördern, die von innen kommt.